Software-
Lösungen für
eine neue Ära
der Mobilität
In einem neuen Fahrzeug stecken rund 200 Millionen Zeilen
Code. Damit hat es schon heute mehr Software an Bord
als eine Boeing 787. Tendenz steigend: Bis zum Ende des
Jahrzehnts wird das durchschnittliche Code-Volumen auf über
300 Millionen Zeilen anwachsen. Software ist aber nicht nur
in modernen Fahrzeugen allgegenwärtig, sie revolutioniert
auch traditionelle Entwicklungsprozesse, Testmethoden und
Vertriebsmodelle. In allen Bereichen unterstützen wir die
Industrie mit technologisch führenden Software-Lösungen.
Die Zukunft kommt „embedded“
Eingebettete Software-Anwendungen im Automobilbereich
sind hochkomplex. Im Gegensatz zu anderen Technologie
produkten, zum Beispiel dem Smartphone, geht es im Fahr-
zeug vor allem um Echtzeit-Interaktionen, die auf sicherheits-
relevante Hochleistungskomponenten wie Antrieb, Bremsen,
Fahrwerk und andere Fahrzeugsysteme wirken. Auch in der
Entwicklung spielt Echtzeit-Fähigkeit eine immer wichtigere
Rolle. Sie ist beispielsweise erforderlich, um mit weniger
physischem Testaufwand zu aussagekräftigen Ergebnissen
zu gelangen. Im Fahrzeug selbst geht der Trend zur Bünde-
lung: Während Komponentenhersteller früher oft auch das
Steuergerät (ECU) für die jeweilige Komponente bereitgestellt
haben, wird heute die Software von mehreren Bereichen in
leistungsstärkeren Zonen-ECUs zusammengeführt. Klassische
Domänenstrukturen lösen sich zunehmend auf, während das
Software-Ökosystem als Teil der E/E-Architektur insgesamt an
Bedeutung gewinnt. Die Elektrifizierung des Antriebs und eine
stark steigende Anzahl an ADAS-/AD-Funktionen (Advanced
Driver Assistance Systems/Autonomous Driving) verstärken
diesen Trend.
Das Auto von morgen ist Software-definiert
Während das Kundenerlebnis in einem Auto früher vor allem
durch die Hardware bestimmt wurde, gibt im Software-
definierten Fahrzeug von heute der Code den Ton an. Neue
Funktionen der Vernetzung, Automatisierung und Personali
sierung werden vorrangig durch Software-Applikationen reali-
siert. Sie beeinflussen das Fahrerlebnis maßgeblich und sind
damit zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal geworden.
Analog zum Smartphone erwarten Nutzer:innen eine mög-
lichst nahtlose und vollständige Integration ihres Autos in die
digitale Welt mit intuitiv zu bedienenden Oberflächen.
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