adas/ad
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E R K E N N E N , A N LY S I E R E N U N D S T E U E R N !
UNSERE MODULARE SOFTWARE- UND STEUERGERÄTE-ARCHITEKTUR
Sensors/
input
Cameras
SR/LR radar
Lidar
Ultrasonic
IMU
V2X
Map
Perception
Sensor fusion
Localization
Occupancy grid
Environment
model
Decision making
Maneuver
planning
Emergency status
Trajectory
planning
Vehicle status
Lateral control
Longitudinal
control
Steering
HMI
V2X
Accelerator and
braking
Environment
perception
Planning and
decision
Motion
controls
Actuators
Software components
Features
Functions
zeugs zur Streckenverfolgung lenkt.
Dadurch erhalten die Aktuatoren,
wie z. B. Lenkung oder Bremsen,
die entsprechenden Signale, um in
Aktion zu treten.
Validierung und Tests sind die stän-
digen Begleiter jeder Entwicklungs-
tätigkeit bei AVL. Der Einsatz von
Simulationsmodellen für die Ent-
wicklung von Steuerfunktionen
sowie die virtuelle Kalibrierung
sorgen für mehr Effizienz. „Die-
se Methodik kann auf allen Ebe-
nen angewendet werden, von den
Softwarekomponenten bis zur Sys-
temebene“, erklärt Louarn-Pioch.
Schließlich arbeiten alle im ADAS/
AD-Engineering-Team auf ein Ziel
hin: Das Autofahren sicherer und
komfortabler zu machen.
Angesichts der steigenden Zahl von Kameras, LiDARS oder Radargeräten
im Fahrzeug, die einen kontinuierlichen Datenfluss über das Umfeld an das
Fahrzeuginnere liefern, ist eine entsprechende Software für die Verarbeitung
und Interpretation all dieser Informationen unerlässlich. Dominique Louarn-
Pioch und Mathias Scheytt, Abteilungsleiter für ADAS/AD bei AVL Software
and Functions, arbeiten deshalb gemeinsam mit ihren Teams an Software-
IngenieurInnen in Regensburg eifrig am Herzstück der zukünftigen Mobilität.
„Die richtige Interpretation erfordert spezifisches Know-how“, erklärt Lou-
arn-Pioch. Kenntnisse in maschinelles Lernen und Bildverarbeitung wer-
den immer wichtiger. Darüber hinaus sind natürlich Zuverlässigkeit und
die Einhaltung internationaler Standards schon ab der ersten Codezeile ein
Muss. „Wir verstehen die gesamte Prozesskette“, ergänzt Scheytt und ver-
weist auf die langjährige Erfahrung von AVL im Test- und Softwarebereich.
Die modulare Software- und Steuergeräte-Architektur ermöglicht die Wie-
derverwendung von maßgeschneiderter Software sowie die Integration von
Software von verschiedenen Anbietern (siehe Bild). Nach der Erfassung der
Umgebung („Wahrnehmung“) sind die nächsten wichtigen Schritte die Ma-
növerplanung und die Entscheidungsfindung. Dann kommen Längs- oder
Querregler ins Spiel: Der Längsregler ist für die Regelung der Fahrzeug-
geschwindigkeit zuständig, während der Querregler die Räder des Fahr-
Der modulare Ansatz ermöglicht die Integration und Wiederverwendung einer Software von verschiedenen Anbietern (AVL, Kunde oder Drittanbieter).