AVL Focus - Ausgabe 2023

THE AVL MOBILITY TREND MAGAZINE - Nr. 1 2023

adas/ad

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E R K E N N E N , A N LY S I E R E N U N D S T E U E R N !

UNSERE MODULARE SOFTWARE- UND STEUERGERÄTE-ARCHITEKTUR

Sensors/

input

Cameras

SR/LR radar

Lidar

Ultrasonic

IMU

V2X

Map

Perception

Sensor fusion

Localization

Occupancy grid

Environment

model

Decision making

Maneuver

planning

Emergency status

Trajectory

planning

Vehicle status

Lateral control

Longitudinal

control

Steering

HMI

V2X

Accelerator and

braking

Environment

perception

Planning and

decision

Motion

controls

Actuators

Software components

Features

Functions

zeugs zur Streckenverfolgung lenkt.

Dadurch erhalten die Aktuatoren,

wie z. B. Lenkung oder Bremsen,

die entsprechenden Signale, um in

Aktion zu treten.

Validierung und Tests sind die stän-

digen Begleiter jeder Entwicklungs-

tätigkeit bei AVL. Der Einsatz von

Simulationsmodellen für die Ent-

wicklung von Steuerfunktionen

sowie die virtuelle Kalibrierung

sorgen für mehr Effizienz. „Die-

se Methodik kann auf allen Ebe-

nen angewendet werden, von den

Softwarekomponenten bis zur Sys-

temebene“, erklärt Louarn-Pioch.

Schließlich arbeiten alle im ADAS/

AD-Engineering-Team auf ein Ziel

hin: Das Autofahren sicherer und

komfortabler zu machen.

Angesichts der steigenden Zahl von Kameras, LiDARS oder Radargeräten

im Fahrzeug, die einen kontinuierlichen Datenfluss über das Umfeld an das

Fahrzeuginnere liefern, ist eine entsprechende Software für die Verarbeitung

und Interpretation all dieser Informationen unerlässlich. Dominique Louarn-

Pioch und Mathias Scheytt, Abteilungsleiter für ADAS/AD bei AVL Software

and Functions, arbeiten deshalb gemeinsam mit ihren Teams an Software-

IngenieurInnen in Regensburg eifrig am Herzstück der zukünftigen Mobilität.

„Die richtige Interpretation erfordert spezifisches Know-how“, erklärt Lou-

arn-Pioch. Kenntnisse in maschinelles Lernen und Bildverarbeitung wer-

den immer wichtiger. Darüber hinaus sind natürlich Zuverlässigkeit und

die Einhaltung internationaler Standards schon ab der ersten Codezeile ein

Muss. „Wir verstehen die gesamte Prozesskette“, ergänzt Scheytt und ver-

weist auf die langjährige Erfahrung von AVL im Test- und Softwarebereich.

Die modulare Software- und Steuergeräte-Architektur ermöglicht die Wie-

derverwendung von maßgeschneiderter Software sowie die Integration von

Software von verschiedenen Anbietern (siehe Bild). Nach der Erfassung der

Umgebung („Wahrnehmung“) sind die nächsten wichtigen Schritte die Ma-

növerplanung und die Entscheidungsfindung. Dann kommen Längs- oder

Querregler ins Spiel: Der Längsregler ist für die Regelung der Fahrzeug-

geschwindigkeit zuständig, während der Querregler die Räder des Fahr-

Der modulare Ansatz ermöglicht die Integration und Wiederverwendung einer Software von verschiedenen Anbietern (AVL, Kunde oder Drittanbieter).