softwarelösungen
Bestehende Prüfstände kommu-
nizieren jetzt zum Beispiel mit Si-
mulationen und Modellen. Kon-
textualisierte Daten liefern einen
Mehrwert für den gesamten Ar-
beitsablauf und nicht nur für die
Bereiche, in denen sie entstanden
sind. Funktionale Prototypen bie-
ten eine ganzheitliche Sicht auf
das Gesamtfahrzeug, bereits bevor
erste Hardware-Komponenten ent-
stehen, und reale Daten aus der Be-
triebsphase fließen nun in den ge-
samten Entwicklungsprozess ein,
vom Konzept bis hin zu Tests, Va-
lidierung und Verifizierung. All das
wird durch Software ermöglicht.
Auf diese Weise können etablierte
OEMs auf das zurückgreifen, was
sie jahrzehntelang aufgebaut haben,
und mit Zuversicht in die Zukunft
gehen, indem sie ihre herkömm-
lichen Entwicklungsumgebungen
mit den neuesten digitalen Werk-
zeugen erweitern und optimieren.
Ebenso können wir mit dieser um-
fassenden Erfahrung auch die neu-
esten Marktteilnehmer im Auto-
mobilsektor unterstützen.
DAS FAHRZEUG ALS
ERLEBNISPLATTFORM
Da neue Mobilitätskonzepte und
-komponenten wie BEV, Brenn-
stoffzellen und E-Motoren die
Entwicklung hocheffizienter Sys-
teme vorantreiben, wird die Fahr-
zeugdifferenzierung zunehmend
zu einer Frage der Software. Wäh-
rend herkömmliche Antriebskon-
zepte ein Gleichgewicht zwischen
komplexer mechanischer/elektri-
scher Technik und dem subjekti-
ven Fahrerlebnis herstellen müssen,
entsteht bei neuen elektrifizierten
Plattformen eine komplexe Integ-
ration, bei der das subjektive Fah-
rerlebnis stark von der Software be-
stimmt wird.
Das verschafft neuen Marktteilneh-
mern – insbesondere solchen, die
sich auf die Nutzung von Daten
spezialisiert haben – einen Vorteil.
Doch auch sie werden es schwer
haben, allein mit Softwarever-
ständnis erfolgreich zu sein. Soft-
ware wird zwar zum bestimmen-
den Merkmal eines Fahrzeugs und
seiner Funktionen, weil Firmware-
UNSERE INDUSTRIE BEWEGT SICH HIN ZU EINEM SOFTWARE-
DEFINIERTEN ÖKOSYSTEM. DESHALB KOMBINIEREN WIR
WEITERHIN UNSERE BESTEHENDEN GLOBALEN SOFTWAREKRÄFTE
MIT UNSEREM KNOW-HOW IM BEREICH DER AUTOMOBILEN
APPLIKATIONEN, UM UNSERE KUNDEN BEI DIESER TRANSFOR-
MATION ZU UNTERSTÜTZEN.“
Dr. Wolfgang Puntigam
Global Business Unit Manager, IODP, AVL
„
Upgrades zunehmend den einzigen Unterschied zwischen den Modellen
ausmachen, doch auch Kenntnisse der Fahrzeug-Hardware sowie der glo-
balen Automobillandschaft und Rahmenbedingungen sind erforderlich.
Schließlich kann man mit Software alleine kein Fahrzeug fahren.
Außerdem dauert es Jahre, bis das für die Entwicklung und Marktakzep-
tanz neuer Technologien äußerst wichtige internationale Wissen aufge-
baut ist. Die Verkehrslage und der Fahrstil sind von Land zu Land sehr
unterschiedlich. Das wirkt sich stark auf neue Technologien wie automa-
tisierte Fahrsysteme und Strategien für das Wärme- und Energiemanage-
ment aus, die beispielsweise in Europa anders funktionieren müssen als
in Ländern wie Indien.
Mit unserer weltweiten Reichweite und Erfahrung sind wir in der idea-
len Lage, mit neuen Marktteilnehmern zusammenzuarbeiten, die zwar das
Prinzip der Maschine verstehen, aber nicht unbedingt die Maschine selbst
oder die Feinheiten der globalen und regionalen Markteinflüsse. Ebenso
sind wir in einer optimalen Lage, um alteingesessenen Branchenpartnern
zu helfen, die Chancen zu nutzen, welche die Software-Revolution bietet.
Es ist kein Zufall, dass unsere Erfahrung sowohl mit den neuesten ver-
netzten Technologien als auch mit den etablierten Standards der Automo-
bilindustrie uns dabei hilft, allen Beteiligten den Einstieg in diese schöne
neue Welt der Mobilität zu erleichtern. Tatsächlich ist das unser Konzept.
DIE VERGANGENHEIT NUTZEN, UM DIE ZUKUNFT ZU GESTALTEN
Die Automobilentwicklung ist zu komplex, zeitaufwendig und teuer, um
sie dem Zufall zu überlassen. Glückliche Zufälle sind rar. Unsere Posi-
tion als Industriepartner in dieser sich ständig verändernden und zuneh-