it Leidenschaft für Innovation und dem unermüdli-
chen Streben nach Perfektion arbeitet die Motorsport-
abteilung von AVL seit nunmehr 25 Jahren daran, das
Zusammenspiel von Mensch und Maschine zu verbessern, um
den hohen Anforderungen und dem harten Konkurrenzkampf
in den verschiedenen Rennserien gerecht zu werden.
Die Weichen für eine eigene Motorsportabteilung der AVL wur-
den 1997 gestellt, als die ersten Aufträge von Rennteams aus
den verschiedensten Rennklassen in Graz eintrafen. Der Ruf
der AVL, wenn es um die Optimierung von Antriebssystemen
und die dafür notwendigen Test- und Prüfstände geht, hatte
sich auch auf der weltweiten Bühne des Motorsports herum-
gesprochen.
Fortan leisteten die AVL-Ingenieur:innen tatkräftige Unterstüt-
zung – unter anderem bei der Neu- und Weiterentwicklung von
Rennmotoren, um mehr Leistung und schnellere Rundenzeiten
zu erzielen. Rasch erweiterte sich das Aufgabengebiet um die
Analyse und Optimierung von Rennfahrzeugen und Kompo-
nenten. Dabei wurden von AVL im Laufe der Jahre immer
mehr ausgereifte und rennsportspezifische Softwarelösungen
entwickelt, die in der heutzutage angebotenen Software-Tool-
chain (AVL VSM™ RACE, AVL-DRIVE™ RACE, AVL Simbook™
RACE, AVL Kinsolver™ RACE) integriert sind.
AVL RACETECH ist mit diesen Softwarelösungen Official
Supplier der FIA (Fédération Internationale de l‘Automobile),
der obersten Instanz im Motorsport. Das Know-how von
AVL RACETECH auf dem Gebiet der Fahrdynamiksimulation
wird von der FIA in einer Reihe von Meisterschaften genutzt,
darunter die FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, die ABB FIA
Formel-E-Weltmeisterschaft, die FIA Rallye-Weltmeisterschaft,
die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft, die FIA World Rally-
cross Championship und Cross-Country-Veranstaltungen.
Neben dieser Expertise und modernster Technologie sind
höchste Geheimhaltung und Rücksichtnahme auf die Beson-
derheiten der Fahrer:innen wichtige Erfolgsfaktoren im Motor-
sport. AVL RACETECH Ingenieur:innen arbeiten nicht nur in der
Boxengasse eng mit OEMs, Teams und Fahrer:innen aus 17
verschiedenen Rennserien zusammen, auch abseits der Renn-
strecke ist die Kompetenz von AVL RACETECH im Bereich
Prüfstandstechnik gefragt: Mittlerweile wurden weltweit mehr
als 180 Projekte erfolgreich umgesetzt – angefangen beim
ersten Prüfstand für ein Rennteam: Dieser wurde 1997 an Ford
Racing in die USA geliefert.
Das Portfolio an Prüfständen für Motorsportkunden ist heute
breit gefächert. Es reicht von einzelnen Testeinrichtungen bis
hin zu ganzen Testzentren. Eines der jüngsten Beispiele ist die
Test Facility des Red Bull Racing Teams in Milton Keynes (UK).
Dank langjähriger Erfahrung und umfassendem Know-how
ist es möglich, Projekte dieser Größenordnung professionell
abzuwickeln und so einen Teil der Erfolgsgeschichte von
Rennteams mitzugestalten.
Anfangs wurden die Dienstleistungen für den Motorsport
noch unter der Dachmarke AVL erbracht. Zunehmend volle
Auftragsbücher machten aber bald einen eigenen Außenauf-
tritt notwendig. Mit Beginn des neuen Jahrtausends etablierte
sich die Submarke AVL RACING und gewann zunehmend an
Bekanntheit. Für eine klarere Positionierung folgte schließlich
Anfang 2022 ein Rebranding mit dem heutigen Markennamen
AVL RACETECH. Dieser stellt die Kernkompetenz deutlicher
denn je in den Mittelpunkt: Technologie für den Motorsport.
Das Angebot reicht weiterhin vom Engineering über Testing,
Prüfstandsbau und Simulation bis hin zur Fertigung. Der
Fokus für die Zukunft ist ein deutlicher Ausbau der Aktivitäten
im Bereich der Elektrifizierung und der verschiedenen Wasser-
stofftechnologien.
Spitzenleistung
ab der ersten Runde
AVL-RACETECH-Teampartner
Inter Europol Competition feiert den
Le-Mans-Sieg 2023 in der LMP2-Klasse
SONDERAUSGABE