Neues Multi-Fuel-Antriebssystem unterstützt Dekarbonisierung
des Schwerverkehrs
Damit die Dekarbonisierung des Mobilitätsektors gelingt, sind
unterschiedliche Antriebskonzepte und Energieträger notwen-
dig. Aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit von grüner
elektrischer Energie müssen bestehende Technologien so
weiterentwickelt werden, dass sie auch mit neuen Kraftstoffen
wie E-Fuels betrieben werden können. Neben der Effizienz sind
auch Verfügbarkeit, Ressourcennutzung und Zuverlässigkeit
wichtige Faktoren für die Auswahl des jeweiligen Energieträ-
gers in den Applikationen. Jüngstes Beispiel für unsere Innova-
tionskraft: Gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich,
dem Institut CMT der Universitat Politècnica de València und
dem Institut für Chemische Technologie (CSIC-ITQ) arbeitet
AVL derzeit an einem hocheffizienten integrierten Antriebs-
system auf Basis von CO2-neutralen Kraftstoffen und auch
Wasserstoff für Anwendungen im Schwerlastverkehr. Das
System wird den Nutzer:innen den Einsatz sauberer, wasser-
stoffbasierter Technologien erleichtern.
Hochtechnologische Testsysteme für die E-Mobilität
Auch im Bereich der Prüf- und Messsysteme haben wir an
Forschungs- und Entwicklungsprojekten gearbeitet, die dem
starken Wandel in Richtung Elektrifizierung Rechnung tragen.
Die gemeinsam mit österreichischen und anderen europäi-
schen Forschungsunternehmen durchgeführten Aktivitäten
haben erst kürzlich zur erfolgreichen Markteinführung einer
gesamten Produktfamilie von Hochleistungsprüfständen mit
modernster SiC(Silicon Carbid)-Leistungselektronik geführt.
Hier können beispielsweise hochdrehende E-Motoren mit bis
zu 25 000 U/min getestet werden. Im Rahmen der Batterieprü-
fung ermöglicht diese neue Technologie das Testen von Packs
bis 1 200 V und 1 000 A sowie von Zellen bis 600 A.
Eine weitere Auswahl von relevanten Forschungs- und
Kooperationspartnern sowie Organisationen
ACStyria Mobilitätscluster Steiermark
A3PS Österreichische Agentur für alternative
Antriebssysteme
CCAM Europäische Partnerschaft für vernetzte, kooperative
und automatisierte Mobilität
Chips Act Entwicklungsprogramm im Bereich elektronische
Komponenten und Systeme
ECH2A Europäische Partnerschaft für sauberen Wasserstoff
EPoSS Europäische Verband für die Entwicklung und
Integration von intelligenten und umweltfreundlichen
Technologien und Lösungen
ESBS-Austria Österreichischer Verband für Elektronik und
softwarebasierte Systeme
FAT-VDA Forschungsvereinigung der deutschen
Automobilindustrie
FKG Vehicle Component Group, Schweden
FVA Deutsche Forschungsvereinigung für Antriebstechnik
FVV Deutsche Forschungsvereinigung für nachhaltige
Fahrzeugantriebe
HyPA Wasserstoff-Partnerschaft Österreich des BMK und
BMWA
INSIDE Europäischer Verband für intelligente Systeme und
Embedded Software
Mov’eo Französisches Kompetenzzentrum für Mobilität und
Automobilforschung
SafeTRANS Cluster für Embedded Systems im
Transportwesen
Silicon Alps Cluster für die Entwicklung und Vernetzung von
Unternehmen im Bereich der Elektronik und Mikroelektronik
ViF Kompetenzzentrum für virtuelle Fahrzeuge, Graz
Patente im Fokus der
AVL – vom ersten bis zum
heutigen Tag
Vom ersten Tag an war es Hans List ein großes Anliegen,
die eigenen Erfindungen auch patentieren zu lassen.
Bereits am 7. April 1948 reichte er die Patentanmel-
dung mit dem Titel „Verdampfungskühlung für liegende
Kolbenmotoren“ ein. Auch Helmut List ist seit 1972 als
Erfinder aktiv und meldete am 5. Dezember 1972 die
Erfindung „Digitale Regelanordnung
für einen druckmittelbetätigten
Arbeitszylinder einer Schnecken-
gießmaschine“ zum Patent an.
Am 6. Juli 1983 reichten Hans
und Helmut List gemeinsam die
Patentanmeldung „Dieselmotor
mit direkter Kraftstoffeinsprit-
zung“ ein.